Glitzer-Galaxie in der Flasche

Glitzer-GalaxieAls großer Pinterest-Fan bin ich neulich beim Stöbern auf dieses Projekt gestoßen: “The Pinterest Project: A Calming Glitter Bottle”. Vielen Dank für die Inspiration, Jamie! Da unser Junior liebend gerne mit Wasserflaschen spielt (PET, nicht Glas), musste ich unbedingt eine Flasche nachbasteln. Das ist supereinfach und gibt einen zauberhaften Effekt. Die Zugabe von blauer Lebensmittelfarbe (ich nehme mal an, mit normaler Tinte ginge es auch) lässt das Ergebnis wirken wie galaktische Nebel. Anleitung gefällig?

 

Du brauchst:

  • 1 leere 0,5l PET-Flasche (Größe ideal für Kinderhände) mit abgelöstem Etikett
  • 1 transparentes Gefäß zum Anmischen
  • Glitzerkleber
  • transparenter Bastelkleber
  • Bastelglitzer nach Belieben
  • Heißes Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe bzw. Tinte
  • Gewebe- oder Montageband

zutatenGenaue Maße habe ich nicht, im Grunde ging das alles nach Gefühl. Am Anfang habe ich mir auf der Rührschüssel markiert, wieviel später in die Flasche passt, das machte das Auffüllen leichter. Erst habe ich zwei Tuben alten Glitzerkleber (silber und gold) in die Schüssel entleert, dann eine halbe Tube Bastelkleber. Sinn des Ganzen ist, dass die Flüssigkeit später etwas sämiger wird und somit der Glitzer nicht zu schnell zum Boden sinkt. Man kann auch Glycerin hinzufügen, doch das hatte ich nicht. Jamie schreibt, dass sie nicht-wasserlöslichen Kleber bevorzugt, doch ich hatte nur wasserlöslichen und habe keine Probleme damit bekommen.

gemischtMit gekochtem Wasser habe ich die Schüssel bis zur Markierung aufgefüllt und alles gut verrührt. Da es noch etwas langweilig aussah, habe ich zwei Röhrchen mit Hologramm- und Goldglitzer reingeschüttet. Sich ergebende Klümpchen habe ich mit der Rückseite eines Löffels zerdrückt.

Am Schluss kam ein guter Schuss blaue Lebensmittelfarbe hinzu, wodurch das Wasser ein herrliches lmfarbe2Dunkelblau annahm. Ich ließ das Gebräu auf Zimmertemperatur abkühlen und füllte es mit Hilfe eines Trichters in die Flasche. Den Verschluss schraubte ich fest auf die Flasche und versiegelte den Deckel zusätzlich mit einem Streifen Gewebeband. Ich will ja nicht, dass irgendwann die Soße wieder ungeplant rauskommt :) Jedenfalls kommt die Flasche gut an, denn wenn man sie dreht und schüttelt, glitzert und funkelt es herrlich.

Fotografisch lässt sich schlecht einfangen, wie hübsch der Glitzer sich durch die Flasche bewegt, deswegen habe ich’s mal gefilmt:

 

Einfacher, schneller Adventskalender

Privat geht’s derzeit bei mir rund, deshalb muss ich diese Anleitung nochmal hervorholen :)Ich wünsche allen Lesern eine wunderschöne Vorweihnachtszeit!

Kaum zu glauben, aber nächsten Sonntag ist schon der erste Advent! Wer noch schnell einen hübschen, aber einfach zu machenden Adventskalender sucht, ist hier richtig:

Und so geht’s – du brauchst:

  • einen Bogen Scrapbooking-Papier (standardmäßig 30,5×30,5cm)
  • ein Stück festen Karton in der gleichen Größe (alte Schallplattencover eignen sich hervorragend!)
  • Papierkleber
  • Schere, Cutter, Unterlage
  • einen Kreisstanzer 19mm oder Zahlenstempel/-aufkleber
  • hübsches, dünnes Band
  • Lochstanze, z.B. Crop-a-Dile
  • 24 ausgedruckte Texte/Rezepte/Sprüche (Kann ich leider wegen der verschiedenen Urheberrechte hier nicht zum Download anbieten.)

Zunächst klebst du das Scrappapier auf den Karton und schneidest ihn randgenau zu. Nun platzierst du die 24 Zahlen dort, wo es dir gefällt. Meine Zahlen habe ich hier als PDF-Download, du kannst sie mit einem 19mm-Kreisstanzer passgenau ausstanzen. Auch Stempeln oder Aufkleben geht natürlich, ganz nach deinem Geschmack.

Jeweils unter den Zahlen habe ich ein kleines Loch gestanzt. Das geht mit dem Crop-a-Dile am besten, doch auch ein Locheisen aus Papas Werkzeugkiste leistet gute Dienste…

Die 24 Texte, Rezepte, Sprüche usw. faltest oder rollst du klein, machst eine Schleife darum und fädelst das Band danach durch eines der Löcher. Hinten einen Doppelknoten machen oder mit Tesafilm drüberkleben, damit das Band nicht wieder herausrutscht.

Hier siehst du meine zweite Variante…

… die als kleine Verzierung eine verspiegelte, mit Alkoholtinte eingefärbte Schneeflocke bekommen hat.

Diese Anleitung stammt aus dem Herbst 2009.

Lampenschirm mit Washi Tape

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Oder so.
Ein neuer Lampenschirm war teurer als eine komplette Lampe, also bekam ich von meinen Eltern das überflüssige Lampengerüst mit dem alten Lampenschirm geschenkt. Traf sich gut, da unser Leselicht im Wohnzimmer neulich einen missglückten Bungeesprung auf den Holzboden gewagt hatte. Ein bisschen aufhübschen musste ich das Stöffchen allerdings, und den Prozess habe ich mal mit Fotos dokumentiert. Alle Bilder sind anklick- und somit vergrößerbar.
So sah das seltsame Ding vorher aus. Was man auf dem Foto nicht gut erkennen kann: Der Schirm hatte an manchen Stellen gelbliche Flecken und sah schlichtweg verratzt aus. Einfach bäh.
Meine Idee war, meine Sammlung an Washi Tape (auch Masking Tape genannt) zum Verzieren zu verwenden. Frohen Mutes riss ich einen langen Streifen meiner Lieblingsfarbe ab und klebte es an den Schirm. Das Band dachte gar nicht daran, auf dem Schirm zu bleiben. Langsam pellte es sich mir entgegen. Hmpf.


Eine Grundierung musste her. Mein Mittel der Wahl: Holzleim. Der klebt auf Stoff wunderbar und trocknet schnell. Mit einem dicken Pinsel ging’s ganz flott.


Auf dem getrockneten Stoff wollte ich meine Tapes in Regenbogenfarben-Reihenfolge aufkleben. Durch die geschwungene Form des Lampenschirms war’s ein bisschen kniffelig, die Bänder gleichmäßig zu verteilen. Nach unten hin entstand immer eine Lücke – da fiel mir das gepunktete Band ein, das ich dann immer zwischen zwei bunte Bänder klebte.


Nach einer Weile hatte ich ganz gut im Gefühl, in welchem Abstand zueinander die Streifen ein gleichmäßiges Bild ergeben.


Am Schluss hob ich den allerersten Streifen nochmal ein bisschen an, um den letzten Streifen darunter zu kleben. Ein erstes Einschalten der Lampe – schöööön! 

Damit das Masking Tape nicht nach kurzer Zeit wieder abpellt, pinselte ich eine Schicht mattes Mod Podge darüber und glättete es mit den Fingern. Das Zeug trocknet irre schnell.

Die überstehenden Enden der Tapes schnitt ich ca. 1,5cm unterhalb der Lampenschirmkante ab…


… und klebte sie mit Mod Podge um die Kante herum. An der Oberseite machte ich das genauso.


Innen klebte ich über die obere Kante ein schmales Baumwollband, um einen schönen Abschluss zu bekommen. Am äußeren Rand habe ich außerdem ein schwarzgetupftes Baumwollband angeklebt, weil das Lampengestell sonst unschön durchscheinen würde.


So sieht die Lampe nun aus, wenn sie leuchtet.



… und so bei Tageslicht vor einem neutralen Hintergrund. Tadaa!

Hier zum Abschluss nochmal im direkten Vergleich:

Na, wie gefällt euch die Lampe?

Schellenarmbänder selbstgemacht

MMein Hauptjob findet offline statt, denn ich unterrichte Blockflöte und musisch-kreative Früherziehung.
Daher folgt nun eine Bastelanleitung, die ich kürzlich auf meiner beruflichen Seite veröffentlicht habe, hier aber auch auf Englisch einstellen möchte. Wäre ja blöd, dann die deutsche Version wegzulassen.

Eines der beliebtesten Instrumente der Kinder ist das Schellenband, das man am Arm tragen kann. Meine Bänder sind aus Plastik und vom häufigen Tragen fast kaputt, daher beschloss ich, eigene zu basteln.

Alles, was man braucht, sind dicke Haargummis aus Frottee, dünne Haargummis (sind wesentlich haltbarer als Haushaltsgummis) und große Schellen. Meine fand ich bei Ebay.

Für ein Schellenband fädelt man ein dünnes Haargummi durch die Öse an einer Schelle und zieht eine der beiden entstandenen Schlaufen durch die andere. Ein bisschen festziehen, dann die lange Schlaufe durch das Haargummi hindurch über die Schelle ziehen – fertig. Natürlich müssen mindestens drei Schellen an einem dicken Haargummi auf diese Weise befestigt werden, damit es gut klingt.

Hier die Anleitung in Bildern:

Schellenarmbaender-Anleitung

ElchmitSchellenAuch mitgebrachte Stofftiere musizieren gerne mit den Schellen :D

Stempel selbstgemacht

Ganz ehrlich: Ich war noch nie im Leben bei der Maniküre. Trotzdem habe ich mir letztes Jahr ein UV-Gerät gekauft, wie es in jedem Nagelstudio steht —>

Das Ding gehört zum “Stampmaker Kit” von Teresa Collins, mit dem sich eigene Stempel anfertigen lassen. Dazu bekommt man UV-empfindliche, flache Beutelchen (gefüllt mit flüssigem Photopolymer), auf die man ein ausgedrucktes Negativ legt, beides in eine Halterung schiebt und dann im Gerät belichtet. Meine Beutelbilder sind nichts geworden, aber die kann man hier gut sehen.

Mein selbstdesigntes Motiv ist ein Elefant, der an einem Luftballon in die Höhe steigt (in Raster-Optik). Beides druckte ich aus und belichtete das Photopolymer nach Vorschrift (ca. 3 Minuten, geht echt fix). Dann muss man schnell das Beutelchen am Rand aufschneiden und mit heißem Spüliwasser und einer Bürste das flüssige Photopolymer abschrubbeln. Bei meinem Elefanten löste sich prompt ein Teil der Rückenkontur – ups. Ich habe sie in die richtige Position geschoben und die fast fertige Stempelplatte nochmal nachbelichtet, dann war der Rücken wieder gerade. Nachbelichtet werden muss der Stempel eh, weil er sonst klebrig bleibt.

Sowohl den Luftballon als auch den Elefanten schnitt ich grob aus, wie man hier erkennen kann – die Stempel sind transparent, müssen aber auf einen Klotz oder ähnliches montiert werden. Anders als bei gängigen Clearstamps ist die Rückseite nicht selbsthaftend.

Bei dem Set ist ein flexibles Trägermaterial dabei, mit dessen Hilfe ich meinen Elefanten auf einen Acrylklotz und den Luftballon auf einen Stempelgriff montierte.

Der erste Stempeltest ist furchtbar spannend, denn wenn etwas schief gegangen ist, kann man die Stempelplatten schlecht korrigieren. Also Stempelkissen raus und tapfer den ersten Abdruck gemacht…

Tadaa:

Ich bin tierisch froh, dass das so gut rausgekommen ist. Die Schnur vom Rüssel zum Ballon muss ich natürlich mit einem Stift zeichnen. Das sieht dann im Endeffekt so aus:

Hach, schöööön!
Natürlich ist diese Art, Stempel zu machen, nicht das Nonplusultra. Denn das Zubehör muss man sich aus England schicken lassen, was nicht ganz billig ist, und man hat keine Garantie, dass das Motiv wirklich so rauskommt, wie man es geplant hat.
Aber es macht riesigen Spaß :)

Geburtstagskalender aus Farbkarten

Farbkarten aus dem Baumarkt sind toll! Sie eignen sich zum Basteln, sind kostenlos… und hängen bereits seit ein paar Jahren als Geburtstagskalender in meinem Arbeitszimmer (klicken zum Vergrößern):



 
Es ist denkbar einfach: Mit großen Stempeln (hier waren es “Simply Sweet” Schaumstoff-Stempel von Doodlebug Design) und schwarzer Stempelfarbe (z.B. Staz-On) das Monatskürzel auf eine Farbkarte stempeln. Die Farbauswahl habe ich der saisonalen Stimmung/Temperatur der Monate angepasst. Ob die Buchstaben mal ein bisschen höher oder tiefer stehen, war mir egal, es durfte ruhig verspielt aussehen.


An den unteren Rand habe ich jeweils eine Liste mit den Monatstagen angeklebt. Meine Karten wölben sich schon ein bisschen, ich empfehle also guten Kleber zu nehmen…
Hier gibt’s die Liste als Download, falls jemand den Kalender nachbasteln möchte :)
Ausdrucken (entweder 12 Mal die erste Seite oder ganz korrekt 7x die erste, 4x die zweite und 1x die dritte Seite) und zuschneiden, so dass die Breite den Farbkarten entspricht.
Das derzeitige Datum markiere ich mir mit einem Book Dart aus Kupfer, dann sehe ich immer auf einen Blick, welche Geburtstage als nächstes dran sind.


Ach ja, das i-Tüpfelchen ist die Schmetterlinge jagende Katze über der Tür… die habe ich aus Retro-Tapetenresten geschnitten. Und sie überdeckt eine Macke in der Wand *g*.

Pinguine am Stiel

Oder soll ich sie lieber “Löffelpinguine” nennen? Egal, putzig sind sie so oder so. Neulich entdeckte ich im Großhandel einen Pack recycelbarer Holzlöffel, die mich förmlich anflehten, zweckentfremdet zu werden. Nun hatte ich mit meinen kleinen Schülern das Thema “Pinguine”, und da kam mir eine Idee …

Die Zutaten:

  • Holzlöffel in Anzahl der Kinder (vorsichtshalber ein paar mehr…)
  • schwarze Zeichentusche
  • weiße Lochverstärkerringe
  • weiße Tusche bzw. Acryl- oder Gouachefarbe
  • Filzreste in gelb und schwarz
  • Bastelleim oder Klebepunkte
  • Schere
  • feuchter Lappen zum Abwischen der Finger



Wichtig: Bereite einen Pinguin komplett vor, damit die Kinder ein Anschauungsobjekt haben. Die Löffel sollten vor Bastelbeginn gefärbt und durchgetrocknet sein.



Fülle die Tinte, falls nötig, in ein Gefäß mit weiter Öffnung um. Tauche einen Löffel bis über die Löffelschale in die Tinte. Lass’ ihn kurz abtropfen und lege ihn dann …


… zum Trocknen auf ein Stück Papier. Bereite so viele Löffel vor, wie nötig.


Im oberen Drittel bringst du nebeneinander zwei Lochverstärkerringe an, das sind die Augen.


Für den weißen Bauch der Pinguine habe ich ein Stück Schaumstoff auf die Größe einer Nivea-Dose zurechtgeschnitten und mit weißer Tusche getränkt. Du kannst auch einfach einen Küchenschwamm nehmen.
Drücke einen Finger in die Farbe und platziere ihn unter die aufgeklebten Augen. Bei Bedarf wiederholen, wenn der Bauch nicht weiß genug geworden ist.
Achtung: An dieser Stelle sollen die Kinder gleich ihre Finger am feuchten Lappen abwischen, sonst verteilt sich die weiße Farbe wie von Geisterhand überall ;)


Schneide aus dem gelben Filz ein kleines Dreieck, das du als Schnabel aufklebst, und aus dem schwarzen Filz eine Sichel, die du von hinten an den Löffel klebst. Die Füße kannst du weglassen, wenn es für die Kinder noch zu kompliziert ist.


So sieht der fertige Pinguin aus. Isser nicht goldig? Wieviel du für die Kinder vorbereitest, hängt von deren Alter ab. Für meine 3-5jährigen Knirpse habe ich die Schneidearbeiten vorher erledigt, da wir nicht sehr viel Zeit hatten.

Hier ein paar Bilder der stolzen Pinguindompteure (Gesichter zum Schutz der Kinder verschwommen):

Pick Punch: Gitarrenplektren mit eigenem Motiv

Bevor ich weiter meine Fonts einfüge, kommt zwischendurch ein kleines Tutorial. Denn vor kurzem habe ich einen Pick Punch erstanden, das ist ein großer Stanzer für Gitarrenpicks (auch bekannt als Plektren). Der Stanzer ist so kräftig, dass man damit aus alten Kreditkarten, Tischsets und anderen Plastiksorten Gitarrenpicks stanzen kann. Aber auch eigene Motive sind möglich, das zeige ich Euch:

Eine kleine Auswahl meiner Versuchsreihe. Man braucht dazu:

  • Pick Punch
  • Super Glue
  • Polycarbonat-Platte
  • Laserdrucker & Transparentfolie
  • Laminierfolie & Laminiergerät
  • Schere
  • Feile oder Sandpapier



Zunächst druckst du die gewünschten Motive in Größe der Gitarrenpicks auf Transparentfolie (hier kannst du ein PDF mit Schablone und Testmotiven herunterladen.)

Trenne die beiden Hälften einer Laminiertasche voneinander. Deinen Laserausdruck legst du nun mit der bedruckten Seite auf die Innenseite einer Laminierfolienhälfte. Wiederum darauf legst du ein Blatt Papier und schickst diese drei Lagen durch das Laminiergerät. Das Papier kannst du nun entfernen.

Unlaminiert passiert nämlich sowas: Der Toner wird vom Superglue angelöst und verschwimmt. Bäh.


Stanze einen Pick aus der Polycarbonatplatte und ziehe die Schutzfolie ab.
Verteile etwas Superglue auf dem Pick. Pass’ auf, dass deine Finger nicht festkleben ;)
Alternativ kannst du auch direkt auf dem Motiv etwas Kleber verteilen.

Platziere den Pick so genau wie möglich auf dem Motiv. Sobald du drückst, zieht der Kleber an und lässt sich nicht mehr korrigieren. Die gesamte Fläche des Picks sollte nun mit dem Motiv verklebt sein; Luftbläschen entweichen durchs Andrücken nach außen. Drück’ fest, und pass auf deine Finger auf. Überflüssigen Kleber sofort mit einem Tuch von innen nach außen wegwischen. Ja, das ist ‘ne Sauerei.

Nach dem Trocknen schneidest du passgenau um den Pick herum das Motiv aus. Mit einer mittelfeinen Feile bzw. Sandpapier schleifst du den Rand des Picks so zurecht, dass eine abgerundete Kante entsteht. Mit einer feinen Feile nachfeilen. Nun den Pick unter Wasser abspülen (keine Sorge, er ist wasserfest). Abtrocknen, ausprobieren!
Für einen edlen Touch kannst du die Rückseite des Picks mit Hilfe der Feile matt schleifen, das hebt das Motiv schön hervor.
Hach, schön!

Auch Papierbilder lassen sich prima verwenden. Wichtig ist nur zu beachten, dass der Kleber das Papier transparent macht – beidseitig bedruckte Papiere sehen dann unter Umständen plötzlich ganz anders aus.
Motivservietten eignen sich hervorragend. Trenne die bedruckte Lage von den unbedruckten.
Nun kleb’ das Motiv zwischen zwei Picks (ziemlich wutzige Angelegenheit…). Trocknen lassen, Motiv trimmen und schleifen wie gehabt.

Ein Blickfang sind mit Hilfe der Mikrowelle krakelierte DVDs. Davon kann man eine Schicht mit einem Polycarbonat-Pick verkleben. Das schimmert genial!
Noch Fragen? Anregungen? Immer her damit!

Regenmacher selbst gemacht


Fatal error: Call to undefined function et_new_thumb_resize() in /www/htdocs/w0071291/wp-content/plugins/et-shortcodes/shortcodes.php on line 633