Geboren um zu leben

goetheDieser Beitrag fällt mir schwer, denn letzte Woche habe ich jemanden, der mir sehr nahe stand, durch Krebs verloren. Es ist unfassbar, wie schnell so etwas gehen kann. Und ich bin unendlich dankbar für die liebe Unterstützung, die ich von Familie und Freunden erfahre, und dass ich momentan eine Auszeit nehmen kann.
Meine Homepage hatte nun ihre Auszeit, denn die Kreativität hilft mir dabei, wieder auf die Füße zu kommen. In der Warteschlange befinden sich einige Anleitungen, die ich gerne mit Euch teilen möchte.

Eine Bitte: Passt auf Euch auf. Das Leben ist manchmal kürzer, als man denkt.

Raupe Nimmersatt aus Washi Tape

Eine schöne, helle Deckenlampe in kindgerechtem Design? Suchten wir neulich vergeblich, sei es nun im Möbelhaus oder im Baumarkt. Entweder die Lampen waren hell genug ODER kindgerecht, aber beides in einem “findet man nur im Internet”, so ein Verkäufer. Na danke.

Also kauften wir eine helle Lampe, die ich dann zu Hause mit Hilfe von Karton- und Tapetenresten, Washi-Tape, Acrylfarbe und Klebstoff in eine meiner Lieblings-Kinderbuchfiguren verwandelte. Hier der Vorher-Nachher-Vergleich:

vorher-lampe nachher-lampe

Kleine Warnung am Rande: Sowas funktioniert natürlich nur bei Lampen, die nicht mörderisch heiß werden – sonst fackelt die mühsam hergestellte Deko ab und mit etwas Pech die ganze Bude…

Glitzer-Galaxie in der Flasche

Glitzer-GalaxieAls großer Pinterest-Fan bin ich neulich beim Stöbern auf dieses Projekt gestoßen: “The Pinterest Project: A Calming Glitter Bottle”. Vielen Dank für die Inspiration, Jamie! Da unser Junior liebend gerne mit Wasserflaschen spielt (PET, nicht Glas), musste ich unbedingt eine Flasche nachbasteln. Das ist supereinfach und gibt einen zauberhaften Effekt. Die Zugabe von blauer Lebensmittelfarbe (ich nehme mal an, mit normaler Tinte ginge es auch) lässt das Ergebnis wirken wie galaktische Nebel. Anleitung gefällig?

 

Du brauchst:

  • 1 leere 0,5l PET-Flasche (Größe ideal für Kinderhände) mit abgelöstem Etikett
  • 1 transparentes Gefäß zum Anmischen
  • Glitzerkleber
  • transparenter Bastelkleber
  • Bastelglitzer nach Belieben
  • Heißes Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe bzw. Tinte
  • Gewebe- oder Montageband

zutatenGenaue Maße habe ich nicht, im Grunde ging das alles nach Gefühl. Am Anfang habe ich mir auf der Rührschüssel markiert, wieviel später in die Flasche passt, das machte das Auffüllen leichter. Erst habe ich zwei Tuben alten Glitzerkleber (silber und gold) in die Schüssel entleert, dann eine halbe Tube Bastelkleber. Sinn des Ganzen ist, dass die Flüssigkeit später etwas sämiger wird und somit der Glitzer nicht zu schnell zum Boden sinkt. Man kann auch Glycerin hinzufügen, doch das hatte ich nicht. Jamie schreibt, dass sie nicht-wasserlöslichen Kleber bevorzugt, doch ich hatte nur wasserlöslichen und habe keine Probleme damit bekommen.

gemischtMit gekochtem Wasser habe ich die Schüssel bis zur Markierung aufgefüllt und alles gut verrührt. Da es noch etwas langweilig aussah, habe ich zwei Röhrchen mit Hologramm- und Goldglitzer reingeschüttet. Sich ergebende Klümpchen habe ich mit der Rückseite eines Löffels zerdrückt.

Am Schluss kam ein guter Schuss blaue Lebensmittelfarbe hinzu, wodurch das Wasser ein herrliches lmfarbe2Dunkelblau annahm. Ich ließ das Gebräu auf Zimmertemperatur abkühlen und füllte es mit Hilfe eines Trichters in die Flasche. Den Verschluss schraubte ich fest auf die Flasche und versiegelte den Deckel zusätzlich mit einem Streifen Gewebeband. Ich will ja nicht, dass irgendwann die Soße wieder ungeplant rauskommt :) Jedenfalls kommt die Flasche gut an, denn wenn man sie dreht und schüttelt, glitzert und funkelt es herrlich.

Fotografisch lässt sich schlecht einfangen, wie hübsch der Glitzer sich durch die Flasche bewegt, deswegen habe ich’s mal gefilmt:

 

Vorschau auf meine Postkarten

Frohes Neues Jahr! Jaha, es ist bereits drei Wochen alt, aber egal* :)

Derzeit läuft meine erste Bestellung für Postkarten mit meinen Motiven, und nächste Woche sollten sie hier eintreffen. Mein schräger Sinn für Humor lässt sich nicht verleugnen…

Was haltet Ihr davon? (anklicken zum Vergrößern)

*Liegt von Euch noch jemand mit Magen-Darm-Virus flach?

Adventsfreebie

Hoffentlich habt Ihr alle einen schönen ersten Advent gehabt! Bei uns gab’s leckeres Weihnachtsgebäck, knisterndes Kaminfeuer, frisch geschnittene Tannenzweige, duftenden Tee … und draußen passend zum Datum den ersten Schnee.

Bei Lil Blue Boo hatte Ashley neulich ihre liebsten festlichen Schriftarten aufgelistet, was mich dazu animiert hat, mich in weihnachtlicher “Subway Art” zu versuchen. Das Ergebnis findet Ihr zum Download auf meiner Facebook-Seite – viel Spaß damit!

Einfacher, schneller Adventskalender

Privat geht’s derzeit bei mir rund, deshalb muss ich diese Anleitung nochmal hervorholen :)Ich wünsche allen Lesern eine wunderschöne Vorweihnachtszeit!

Kaum zu glauben, aber nächsten Sonntag ist schon der erste Advent! Wer noch schnell einen hübschen, aber einfach zu machenden Adventskalender sucht, ist hier richtig:

Und so geht’s – du brauchst:

  • einen Bogen Scrapbooking-Papier (standardmäßig 30,5×30,5cm)
  • ein Stück festen Karton in der gleichen Größe (alte Schallplattencover eignen sich hervorragend!)
  • Papierkleber
  • Schere, Cutter, Unterlage
  • einen Kreisstanzer 19mm oder Zahlenstempel/-aufkleber
  • hübsches, dünnes Band
  • Lochstanze, z.B. Crop-a-Dile
  • 24 ausgedruckte Texte/Rezepte/Sprüche (Kann ich leider wegen der verschiedenen Urheberrechte hier nicht zum Download anbieten.)

Zunächst klebst du das Scrappapier auf den Karton und schneidest ihn randgenau zu. Nun platzierst du die 24 Zahlen dort, wo es dir gefällt. Meine Zahlen habe ich hier als PDF-Download, du kannst sie mit einem 19mm-Kreisstanzer passgenau ausstanzen. Auch Stempeln oder Aufkleben geht natürlich, ganz nach deinem Geschmack.

Jeweils unter den Zahlen habe ich ein kleines Loch gestanzt. Das geht mit dem Crop-a-Dile am besten, doch auch ein Locheisen aus Papas Werkzeugkiste leistet gute Dienste…

Die 24 Texte, Rezepte, Sprüche usw. faltest oder rollst du klein, machst eine Schleife darum und fädelst das Band danach durch eines der Löcher. Hinten einen Doppelknoten machen oder mit Tesafilm drüberkleben, damit das Band nicht wieder herausrutscht.

Hier siehst du meine zweite Variante…

… die als kleine Verzierung eine verspiegelte, mit Alkoholtinte eingefärbte Schneeflocke bekommen hat.

Diese Anleitung stammt aus dem Herbst 2009.

Bastelmarathon

kartensammelsuriumDie Herbstferien habe ich bei meinen Eltern verbracht und fleißig Karten gebastelt. Denn am übernächsten Wochenende nehme ich das erste Mal an einem Künstler-Kreativ-Markt teil. Details dazu gibt’s auf meiner Facebook-Seite.
Natürlich werde ich nicht nur Karten verkaufen: Scrabble-Anhänger, Magnete, Lesezeichen, handgestrickte Socken (okay, die hat meine Mutter gestiftet) und Stifteboxen aus alten Disketten. Wilde Mischung, hm?

Nur noch heute…

…gibt es bei ausgesuchten Dawanda-Shops 15% “Entdecker-Rabatt”. So auch in meinem neuen Karten-Shop – und denkt dran: Weihnachten kommt bald :)

Neues Design

Ha, endlich! Leider war mein anderes Design etwas störanfällig, daher gibt’s jetzt wieder eine etwas verspieltere Version. Klar, ein paar Kleinigkeiten muss ich noch anpassen, aber insgesamt bin ich zufrieden.
Wie gefällt es Euch? Ich freue mich auf Kommentare :D

Lampenschirm mit Washi Tape

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Oder so.
Ein neuer Lampenschirm war teurer als eine komplette Lampe, also bekam ich von meinen Eltern das überflüssige Lampengerüst mit dem alten Lampenschirm geschenkt. Traf sich gut, da unser Leselicht im Wohnzimmer neulich einen missglückten Bungeesprung auf den Holzboden gewagt hatte. Ein bisschen aufhübschen musste ich das Stöffchen allerdings, und den Prozess habe ich mal mit Fotos dokumentiert. Alle Bilder sind anklick- und somit vergrößerbar.
So sah das seltsame Ding vorher aus. Was man auf dem Foto nicht gut erkennen kann: Der Schirm hatte an manchen Stellen gelbliche Flecken und sah schlichtweg verratzt aus. Einfach bäh.
Meine Idee war, meine Sammlung an Washi Tape (auch Masking Tape genannt) zum Verzieren zu verwenden. Frohen Mutes riss ich einen langen Streifen meiner Lieblingsfarbe ab und klebte es an den Schirm. Das Band dachte gar nicht daran, auf dem Schirm zu bleiben. Langsam pellte es sich mir entgegen. Hmpf.


Eine Grundierung musste her. Mein Mittel der Wahl: Holzleim. Der klebt auf Stoff wunderbar und trocknet schnell. Mit einem dicken Pinsel ging’s ganz flott.


Auf dem getrockneten Stoff wollte ich meine Tapes in Regenbogenfarben-Reihenfolge aufkleben. Durch die geschwungene Form des Lampenschirms war’s ein bisschen kniffelig, die Bänder gleichmäßig zu verteilen. Nach unten hin entstand immer eine Lücke – da fiel mir das gepunktete Band ein, das ich dann immer zwischen zwei bunte Bänder klebte.


Nach einer Weile hatte ich ganz gut im Gefühl, in welchem Abstand zueinander die Streifen ein gleichmäßiges Bild ergeben.


Am Schluss hob ich den allerersten Streifen nochmal ein bisschen an, um den letzten Streifen darunter zu kleben. Ein erstes Einschalten der Lampe – schöööön! 

Damit das Masking Tape nicht nach kurzer Zeit wieder abpellt, pinselte ich eine Schicht mattes Mod Podge darüber und glättete es mit den Fingern. Das Zeug trocknet irre schnell.

Die überstehenden Enden der Tapes schnitt ich ca. 1,5cm unterhalb der Lampenschirmkante ab…


… und klebte sie mit Mod Podge um die Kante herum. An der Oberseite machte ich das genauso.


Innen klebte ich über die obere Kante ein schmales Baumwollband, um einen schönen Abschluss zu bekommen. Am äußeren Rand habe ich außerdem ein schwarzgetupftes Baumwollband angeklebt, weil das Lampengestell sonst unschön durchscheinen würde.


So sieht die Lampe nun aus, wenn sie leuchtet.



… und so bei Tageslicht vor einem neutralen Hintergrund. Tadaa!

Hier zum Abschluss nochmal im direkten Vergleich:

Na, wie gefällt euch die Lampe?