Faces in Places

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Ich sammle Gesichter. Solche, die eigentlich keine sind und zufällig entanden sind. Ist das schon ein Hobby oder eher ein beknackter Spleen? Egal, hier sind die neuesten “Faces in Places” aus meinem Instagram-Konto zu sehen:

In einem älteren Beitrag habe ich mein Best-Of des vergangenen Jahres gezeigt. 

Selbstgemachte Siegel aus Knöpfen

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Siegel sind wunderschön nostalgisch und haben gleichzeitig etwas Geheimnisvolles und Romantisches. Hier zeige ich Euch, wie Ihr aus Fundstücken in Eurer Knopfsammlung zauberhafte Siegel herstellen könnt.

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    Selbstgemachte Siegel aus Knöpfen
  • Alte Kulis und Knöpfe hat fast jeder daheim. Macht etwas Originelles daraus!

Zutaten

  • 1 Kugelschreiber kaputt
  • 1 Jeansknopf o.ä. mit Öse an der Unterseite
  • guter Montagekleber
  • Siegelwachs
  • Trennmittel Pigmentstempelkissen, Talkumpuder, Öl...
Portionen:
Units:

Anleitungen

  1. Sind das nicht superniedliche Jeansknöpfe? Als ich die sah, dachte ich gleich, dass das Relief fast wie bei einem Siegel aussieht. Warum also nicht eines daraus machen?
  2. Als Stiel habe ich einen ausgedienten Kuli verwendet, an den ich den Knopf angeklebt habe.
  3. Allerdings nicht mit Heißkleber, der würde sonst nämlich schmelzen, wenn das Siegel später ins heiße Wachs gedrückt wird. Ein guter Montagekleber ist da besser. Gut trocknen lassen!
  4. Mein erstes selbstgemachtes Siegel sieht so aus.
  5. Für die Heißklebepistole habe ich farbige Siegelwachssticks, die sind eine Alternative zu den herkömmlichen Siegelwachsstangen mit Docht. Ein großer Blob Siegelwachs kommt aufs Papier...
  6. ...und während der ein wenig abkühlt, bekommt das Siegel eine Schicht Trennmittel. Es soll schließlich nicht mit dem Wachs verkleben. Ein Pigmentstempelkissen funktioniert einwandfrei, es ginge auch Talkumpuder oder ein bisschen Öl.
  7. Also den Siegelwachstropfen nur kurz abkühlen lassen,...
  8. ... und dann das Siegel vorsichtig hineindrücken. Nicht zu fest, es soll nicht bis zum Papier durchdrücken.
  9. Jetzt mehrere Minuten abkühlen lassen. Mein Siegel blieb frei stehen :)
  10. Vorsichtig das Siegel entfernen und den Abdruck bewundern.
  11. Da ich Pigmenttinte verwendet hatte, musste ich den Tintenüberschuss vorsichtig mit einem Taschentuch wegwischen.
  12. Das fertige Siegel! Voilà!
  13. In meiner Knopfsammlung habe ich noch einige schöne Knöpfe gefunden, die als Siegel in Frage kommen.
  14. Mehrere alte Kulis und weitere Knopffunde weiter sieht meine Siegelsammlung schon so aus :)
  15. Und mit verschiedenen Farben wirken die Motive echt klasse!

Recipe notes

Wenn man das Siegelwachs auf Backpapier aufbringt, kann man das Siegel nach dem Trocknen einfach abziehen und später mit einem Stück doppelseitigem Klebeband aufkleben. Auf diese Weise lassen sich viiiiiele Siegel auf Vorrat herstellen.

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Angekreidet

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Das Gähnen ist ein stummer Schrei nach Kaffee

Vor rund einem Monat war ich in Frankfurt auf der Messe “Paperworld”. Die zwei Tage dort waren wirklich zu kurz, aber immerhin habe ich tonnenweise Inspirationen mitgenommen und sogar Tim Holtz getroffen :D

Seit letztem Jahr liegt der Kreidetafel-Look, englisch “Chalk Art”, voll im Trend. Daran versuche ich mich derzeit auch ein wenig, wie Ihr hier links sehen könnt. Ich glaube, das drucke ich aus und hänge es gleich neben meine Jumbotasse vom Hornbach-Baumarkt mit der Aufschrift “Es gibt keine zu großen Projekte. Nur zu wenig Kaffee.” ;-)
Jawoll, ich war fleißig – ein neues Regal für meine Stempel habe ich gebaut, ebenso wie eine Aufbewahrung für meine paar Dutzend Washitapes und Stoffbänder.
Zu doof, dass sich die Fotos aus meiner Kamera nicht auf wundersame Weise automatisch auf den Rechner spielen und sich in bebilderte Anleitungen verwandeln.

Vor ein paar Tagen habe ich ein Plugin gekauft, das eigentlich für Rezepte genutzt wird. Ich hab’s sprachlich so angepasst, dass damit Anleitungen erstellt werden können. Mal schauen, wie meine Anleitung für selbstgemachte Siegel damit aussehen wird. Kommt morgen!

 

Weihnachtskarten à la anke-art 2013

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DC December Colors

Eine Challenge, bei der ich sofort wusste, welches Motiv ich verbasteln würde, fand ich bei den Daring Cardmakers. Diese Farben sind für Weihnachten eher unkonventionell, und gerade deshalb gefällt mir die Karte besonders.

Daher “eröffne” ich meine Weihnachtskartengalerie mit dem niedlichen Mädchen mit Regenschirm und Kätzchen. Teilweise hatte ich die anderen Karten ebenfalls für Challenges gemacht, deren Deadline ich dann aber verpasst habe. Dusselig, hm?

Viel Spaß beim Angucken, welche gefällt Euch am besten?

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Ups, schon fast wieder Weihnachten!

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Hello again! Es weihnachtet sehr, und in all dem Festlichkeitsgewusel war ich fleißig. Seit ein paar Tagen bin ich auf Etsy! Mein Shop dort trägt den Namen “Vibesbuild”, weil das, englisch ausgesprochen, klingt wie “Weibsbild”. Bei Etsy sind leider keine Bindestriche erlaubt, daher fiel “anke-art” flach :(

Eigentlich bin ich ja schon bei Dawanda, doch das Verkaufen digitaler Produkte ist auf Etsy so schön automatisiert. Es sind erst ein paar Poster drin, aber es folgen außer diesen englischen Motiven auch ein paar deutsche.

Wenn alles klappt, erscheint hier eine kleine Vorschaugalerie:

washi-froebelDavon abgesehen habe ich viiiel gebastelt, morgen gibt’s eine Galerie mit neuen Karten zu sehen. Hier links seht Ihr einen Fröbelstern aus Washi-Tape, den ich testweise gemacht habe. Dafür habe ich Washi-Tape beidseitig auf dünnes Transparentpapier geklebt und exakt ausgeschnitten. Hat ganz gut funktioniert, und der Look gefällt mir sehr.

Sodele, jetzt erstmal diesen Beitrag auch auf Englisch fertig machen. Bis morgen!

Faces in Places

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Sommerurlaub adé, hier bin ich wieder. Mein Mann findet’s urkomisch, dass ich oft mit meiner Kamera wie vom Blitz getroffen stehenbleibe und irgendwas aufnehme – genaugenommen sammle ich dann “Faces in Places”. Sprich: Dinge, die wie Gesichter aussehen. Mittlerweile hat sich eine stattliche Sammlung ergeben, die bei Instagram zu finden ist. Offiziell haben solche Bilder den Hashtag #facesinplaces.

Guckt mal:

Vor ein paar Tagen stieß ich auf ein wunderbares Freebie von Valorie Wibbens, das perfekt als Sammelalbumseite zum Ausdrucken taugt. Kann ich mir gut als eine Doppelseite pro Jahr vorstellen:

facesinplacesankeart

Credits: Papiere von Blagovesta, Pocket Squared Freebie von Valorie Wibbens, Alphas “Winter Stickies” von Amy Martin und “Itty Bitty Alpha” von Heidi Williams, Font Incognitype von mir

Tutorial: Kabelsalat-Intervention

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Ein Kabel für den iPod, ein Kabel für das Handy, ein Kabel für den Laptop… irgendwann sieht man vor lauter Kabelsalat nicht mehr, was nun zu welchem Gerät gehört.
Da fielen mir kleine Pflanzmarker aus Plastik in die Hände, die ich mal zum Beschriften meiner Gartenkräuter gekauft hatte. Idee! Das Plastik lässt sich mit der Schere leicht schneiden, und ein dünner Permanentmarker ist auch vorhanden. Nur das Loch ist für die dünnen Kabelbinder noch zu klein, aber mein Locher packt das problemlos. Fertig ist die easy-peasy-Kabelbeschriftung!

Guck:

Geboren um zu leben

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goetheDieser Beitrag fällt mir schwer, denn letzte Woche habe ich jemanden, der mir sehr nahe stand, durch Krebs verloren. Es ist unfassbar, wie schnell so etwas gehen kann. Und ich bin unendlich dankbar für die liebe Unterstützung, die ich von Familie und Freunden erfahre, und dass ich momentan eine Auszeit nehmen kann.
Meine Homepage hatte nun ihre Auszeit, denn die Kreativität hilft mir dabei, wieder auf die Füße zu kommen. In der Warteschlange befinden sich einige Anleitungen, die ich gerne mit Euch teilen möchte.

Eine Bitte: Passt auf Euch auf. Das Leben ist manchmal kürzer, als man denkt.

Raupe Nimmersatt aus Washi Tape

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Eine schöne, helle Deckenlampe in kindgerechtem Design? Suchten wir neulich vergeblich, sei es nun im Möbelhaus oder im Baumarkt. Entweder die Lampen waren hell genug ODER kindgerecht, aber beides in einem “findet man nur im Internet”, so ein Verkäufer. Na danke.

Also kauften wir eine helle Lampe, die ich dann zu Hause mit Hilfe von Karton- und Tapetenresten, Washi-Tape, Acrylfarbe und Klebstoff in eine meiner Lieblings-Kinderbuchfiguren verwandelte. Hier der Vorher-Nachher-Vergleich:

vorher-lampe nachher-lampe

Kleine Warnung am Rande: Sowas funktioniert natürlich nur bei Lampen, die nicht mörderisch heiß werden – sonst fackelt die mühsam hergestellte Deko ab und mit etwas Pech die ganze Bude…

Glitzer-Galaxie in der Flasche

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Glitzer-GalaxieAls großer Pinterest-Fan bin ich neulich beim Stöbern auf dieses Projekt gestoßen: “The Pinterest Project: A Calming Glitter Bottle”. Vielen Dank für die Inspiration, Jamie! Da unser Junior liebend gerne mit Wasserflaschen spielt (PET, nicht Glas), musste ich unbedingt eine Flasche nachbasteln. Das ist supereinfach und gibt einen zauberhaften Effekt. Die Zugabe von blauer Lebensmittelfarbe (ich nehme mal an, mit normaler Tinte ginge es auch) lässt das Ergebnis wirken wie galaktische Nebel. Anleitung gefällig?

 

Du brauchst:

  • 1 leere 0,5l PET-Flasche (Größe ideal für Kinderhände) mit abgelöstem Etikett
  • 1 transparentes Gefäß zum Anmischen
  • Glitzerkleber
  • transparenter Bastelkleber
  • Bastelglitzer nach Belieben
  • Heißes Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe bzw. Tinte
  • Gewebe- oder Montageband

zutatenGenaue Maße habe ich nicht, im Grunde ging das alles nach Gefühl. Am Anfang habe ich mir auf der Rührschüssel markiert, wieviel später in die Flasche passt, das machte das Auffüllen leichter. Erst habe ich zwei Tuben alten Glitzerkleber (silber und gold) in die Schüssel entleert, dann eine halbe Tube Bastelkleber. Sinn des Ganzen ist, dass die Flüssigkeit später etwas sämiger wird und somit der Glitzer nicht zu schnell zum Boden sinkt. Man kann auch Glycerin hinzufügen, doch das hatte ich nicht. Jamie schreibt, dass sie nicht-wasserlöslichen Kleber bevorzugt, doch ich hatte nur wasserlöslichen und habe keine Probleme damit bekommen.

gemischtMit gekochtem Wasser habe ich die Schüssel bis zur Markierung aufgefüllt und alles gut verrührt. Da es noch etwas langweilig aussah, habe ich zwei Röhrchen mit Hologramm- und Goldglitzer reingeschüttet. Sich ergebende Klümpchen habe ich mit der Rückseite eines Löffels zerdrückt.

Am Schluss kam ein guter Schuss blaue Lebensmittelfarbe hinzu, wodurch das Wasser ein herrliches lmfarbe2Dunkelblau annahm. Ich ließ das Gebräu auf Zimmertemperatur abkühlen und füllte es mit Hilfe eines Trichters in die Flasche. Den Verschluss schraubte ich fest auf die Flasche und versiegelte den Deckel zusätzlich mit einem Streifen Gewebeband. Ich will ja nicht, dass irgendwann die Soße wieder ungeplant rauskommt :) Jedenfalls kommt die Flasche gut an, denn wenn man sie dreht und schüttelt, glitzert und funkelt es herrlich.

Fotografisch lässt sich schlecht einfangen, wie hübsch der Glitzer sich durch die Flasche bewegt, deswegen habe ich’s mal gefilmt: