Schellenarmbänder selbstgemacht

MMein Hauptjob findet offline statt, denn ich unterrichte Blockflöte und musisch-kreative Früherziehung.
Daher folgt nun eine Bastelanleitung, die ich kürzlich auf meiner beruflichen Seite veröffentlicht habe, hier aber auch auf Englisch einstellen möchte. Wäre ja blöd, dann die deutsche Version wegzulassen.

Eines der beliebtesten Instrumente der Kinder ist das Schellenband, das man am Arm tragen kann. Meine Bänder sind aus Plastik und vom häufigen Tragen fast kaputt, daher beschloss ich, eigene zu basteln.

Alles, was man braucht, sind dicke Haargummis aus Frottee, dünne Haargummis (sind wesentlich haltbarer als Haushaltsgummis) und große Schellen. Meine fand ich bei Ebay.

Für ein Schellenband fädelt man ein dünnes Haargummi durch die Öse an einer Schelle und zieht eine der beiden entstandenen Schlaufen durch die andere. Ein bisschen festziehen, dann die lange Schlaufe durch das Haargummi hindurch über die Schelle ziehen – fertig. Natürlich müssen mindestens drei Schellen an einem dicken Haargummi auf diese Weise befestigt werden, damit es gut klingt.

Hier die Anleitung in Bildern:

Schellenarmbaender-Anleitung

ElchmitSchellenAuch mitgebrachte Stofftiere musizieren gerne mit den Schellen :D

Pinguine am Stiel

Oder soll ich sie lieber “Löffelpinguine” nennen? Egal, putzig sind sie so oder so. Neulich entdeckte ich im Großhandel einen Pack recycelbarer Holzlöffel, die mich förmlich anflehten, zweckentfremdet zu werden. Nun hatte ich mit meinen kleinen Schülern das Thema “Pinguine”, und da kam mir eine Idee …

Die Zutaten:

  • Holzlöffel in Anzahl der Kinder (vorsichtshalber ein paar mehr…)
  • schwarze Zeichentusche
  • weiße Lochverstärkerringe
  • weiße Tusche bzw. Acryl- oder Gouachefarbe
  • Filzreste in gelb und schwarz
  • Bastelleim oder Klebepunkte
  • Schere
  • feuchter Lappen zum Abwischen der Finger



Wichtig: Bereite einen Pinguin komplett vor, damit die Kinder ein Anschauungsobjekt haben. Die Löffel sollten vor Bastelbeginn gefärbt und durchgetrocknet sein.



Fülle die Tinte, falls nötig, in ein Gefäß mit weiter Öffnung um. Tauche einen Löffel bis über die Löffelschale in die Tinte. Lass’ ihn kurz abtropfen und lege ihn dann …


… zum Trocknen auf ein Stück Papier. Bereite so viele Löffel vor, wie nötig.


Im oberen Drittel bringst du nebeneinander zwei Lochverstärkerringe an, das sind die Augen.


Für den weißen Bauch der Pinguine habe ich ein Stück Schaumstoff auf die Größe einer Nivea-Dose zurechtgeschnitten und mit weißer Tusche getränkt. Du kannst auch einfach einen Küchenschwamm nehmen.
Drücke einen Finger in die Farbe und platziere ihn unter die aufgeklebten Augen. Bei Bedarf wiederholen, wenn der Bauch nicht weiß genug geworden ist.
Achtung: An dieser Stelle sollen die Kinder gleich ihre Finger am feuchten Lappen abwischen, sonst verteilt sich die weiße Farbe wie von Geisterhand überall ;)


Schneide aus dem gelben Filz ein kleines Dreieck, das du als Schnabel aufklebst, und aus dem schwarzen Filz eine Sichel, die du von hinten an den Löffel klebst. Die Füße kannst du weglassen, wenn es für die Kinder noch zu kompliziert ist.


So sieht der fertige Pinguin aus. Isser nicht goldig? Wieviel du für die Kinder vorbereitest, hängt von deren Alter ab. Für meine 3-5jährigen Knirpse habe ich die Schneidearbeiten vorher erledigt, da wir nicht sehr viel Zeit hatten.

Hier ein paar Bilder der stolzen Pinguindompteure (Gesichter zum Schutz der Kinder verschwommen):

Regenmacher selbst gemacht


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