Chemie mal anders mit Tim Holtz

In der Schule habe ich Chemie gaaanz schnell abgewählt. Formeln, Molekülstrukturen und solches Gedöns hat mich nicht interessiert. Daher musste ich bei dem Onlinekurs “Creative Chemistry” auch zweimal überlegen, ob ich mir das zumute, doch der Kursleiter war kein Geringerer als Tim Holtz, der Meister des Distress höchstpersönlich!
Schwupps wurde ich zum:


Bei diesen Kursen schlackern mir stets die Ohren, wenn ich die Zubehörlisten sehe. Für Tims Kurs hätte ich natürlich gerne alle Distress-Tinten, Stempel, Distress-Marker, Papiere und sonstigen Schnickschnack gehabt, aber leider ist unser Goldesel kaputt *g*. Diese ersten Tags habe ich mit meinen 4 Alkoholtinten, 4 Distress-Stempelkissen und wenigen Stempeln zusammengezimmert. Ende April gehe ich zur Stempelmesse Süd, dort geht’s dann schnurstracks zum Ranger-Stand… ;)


Der Onlinekurs entpuppte sich als Superentscheidung, da Tim nicht nur astreine Anleitungen geschrieben, sondern phänomenale Videos zum Download erstellt hat. Zu sehen, wie seine wunderbaren Tags entstehen, und welche Eigenschaften die diversen Produkte für sich genommen und kombiniert mit anderen haben, ist halt noch ein großer Unterschied zum reinen Lesen.

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen Elefantenstempel selbst gemacht, genauere Infos kann ich bei Interesse gerne posten. Hier seht ihr das Motiv auf einem nach Tims Anweisungen gestalteten Hintergrund. Um den perfekten Ausschnitt für den Tag zu finden, habe ich aus einem Tag ein Fenster ausgeschnitten …

… und konnte vor dem Ausschneiden schauen, wie es aussehen würde. Ein paar Schnitte, Stempelabdrücke und Kleben/Tackern später sieht nun das Endergebnis so aus:


Eigentlich wollte ich dem Elefanten mehr Leine lassen, also musste noch eine Version mit komplett bestempeltem Tag her. Voilà:


Was man auf den Bildern leider nicht sehen kann, ist der Schimmer auf den Tags. Tim mischt in seine kleinen Sprühfläschchen Wasser mit schimmernden Pigmenten, und ich hatte tatsächlich noch einen kleinen Napf mit Shimmering Pearls.
Fortsetzung folgt … :D

Schon wieder Karten :)

Endlich ist Freitag [jedenfalls war es das, als ich diesen Beitrag schrieb. Nur hat Anke-Doofie vergessen, auf "Publizieren" zu klicken.], so dass ich die Karten aus dem CAS-Kurs am Wochenende nachbasteln kann. Bisher hat’s zeitlich “nur” für vier Karten gereicht (die erste davon hier), seht selbst:

Bei der Karte mit der Schnecke bin ich noch nicht sicher, was ich in den Pfeil schreibe. “Jetzt aber flott”? Oder lieber “Auf geht’s!”? Schaumermal. Den Pfeil habe ich kurzerhand aus einem Radiergummi geschnitzt :D

Die Beileidskarte sieht zwar okay aus, wird aber nie verschickt werden – denn die Tinte färbt stark ab. Werde ich also nochmal mit anderen Farben nachbasteln.

Bei der “Many Kisses”-Karte habe ich zweierlei festgestellt: Wenn man von einem Alphabet nur noch wenige Buchstaben übrig hat, muss man u.U. improvisieren. Das n war eigentlich ein u. Und ich habe zu wenige große Stempel.

Online-Kurs fürs Kartenbasteln

Man lernt nie aus, dachte ich mir, und habe mich für den Kurs “Clean & Simple Card Making” angemeldet. Die 25 Dollar war’s mir wert, und ich bin bereits heute, am ersten Tag, hellauf begeistert. Wir haben drei Skizzen bekommen, ein Video und drei Beispielkarten mit ausführlichen Erklärungen.
Hier ist meine erste Karte:

Welche sind die besten Kartenblogs, die Du kennst? Hier mal eine kleine Liste derer, die ich gerne besuche (super zur Inspiration!) – die ersten 3 sind die Lehrerinnen des CAS-Kurses: