Einfacher, schneller Adventskalender

Privat geht’s derzeit bei mir rund, deshalb muss ich diese Anleitung nochmal hervorholen :)Ich wünsche allen Lesern eine wunderschöne Vorweihnachtszeit!

Kaum zu glauben, aber nächsten Sonntag ist schon der erste Advent! Wer noch schnell einen hübschen, aber einfach zu machenden Adventskalender sucht, ist hier richtig:

Und so geht’s – du brauchst:

  • einen Bogen Scrapbooking-Papier (standardmäßig 30,5×30,5cm)
  • ein Stück festen Karton in der gleichen Größe (alte Schallplattencover eignen sich hervorragend!)
  • Papierkleber
  • Schere, Cutter, Unterlage
  • einen Kreisstanzer 19mm oder Zahlenstempel/-aufkleber
  • hübsches, dünnes Band
  • Lochstanze, z.B. Crop-a-Dile
  • 24 ausgedruckte Texte/Rezepte/Sprüche (Kann ich leider wegen der verschiedenen Urheberrechte hier nicht zum Download anbieten.)

Zunächst klebst du das Scrappapier auf den Karton und schneidest ihn randgenau zu. Nun platzierst du die 24 Zahlen dort, wo es dir gefällt. Meine Zahlen habe ich hier als PDF-Download, du kannst sie mit einem 19mm-Kreisstanzer passgenau ausstanzen. Auch Stempeln oder Aufkleben geht natürlich, ganz nach deinem Geschmack.

Jeweils unter den Zahlen habe ich ein kleines Loch gestanzt. Das geht mit dem Crop-a-Dile am besten, doch auch ein Locheisen aus Papas Werkzeugkiste leistet gute Dienste…

Die 24 Texte, Rezepte, Sprüche usw. faltest oder rollst du klein, machst eine Schleife darum und fädelst das Band danach durch eines der Löcher. Hinten einen Doppelknoten machen oder mit Tesafilm drüberkleben, damit das Band nicht wieder herausrutscht.

Hier siehst du meine zweite Variante…

… die als kleine Verzierung eine verspiegelte, mit Alkoholtinte eingefärbte Schneeflocke bekommen hat.

Diese Anleitung stammt aus dem Herbst 2009.

Vintage Weihnachtspostkarten

Du liest richtig: Weihnachtspostkarten.
Auch wenn der Dezember noch recht weit entfernt ist, scanne ich derzeit eine große Sammlung von alten Karten ein.
Ein paar möchte ich Euch zum Download zur Verfügung stellen. Die Auflösung ist sehr hoch, deswegen gibt es hier erstmal eine Vorschau auf die Karten:

Solche Karten gefallen mir am besten. Niedliche Zeichnungen, nicht zu kitschig.


Putzig, der kleine Verkäufer. Solche Fotos wurden im Studio mit kunstvoll hergestellten Kulissen gemacht. Der “Schnee” war nicht echt, sondern auf das Fotopapier aufgesprühtes Fixierbad – die besprenkelten Stellen blieben dann einfach weiß.


Engel finde ich wahnsinnig kitschig… Aber davon habe ich zahlreiche in der Sammlung.


Goldig, dieses Mädchen!


Ein schwebender Weihnachtsbaum? Hmm, seltsam… wohl doch eher ein aufgehängter, ausladender Tannenzweig. Ich will ja den Künstlern von Anno Tobak keinen Denkfehler unterstellen :)


Noch ein Engel. Naja.


Der gute alte Weihnachtsmann darf natürlich nicht fehlen.


Wieder ein süßes Kind. Über ihrem Kopf ist ein fremdsprachiger Weihnachtsgruß zu sehen, den ich allerdings nicht ganz entziffern kann.


Diese Karte sieht bei 100%iger Vergrößerung fast gruselig aus. Denn die schwarzweiße Fotografie wurde nachcoloriert und ist merkwürdig gerastert.

Bitte gib die Karten nicht weiter, sondern verlinke zu meiner Webseite. Auch wenn ich die Karten kostenlos anbiete, freue ich mich sehr über ein kleines Danke über die Kommentarfunktion *zaunpfahlwedel*…

Download per box.net

Vintage Muttertagskarten

Hand aufs Herz, schreibst du noch Postkarten? So richtig mit Schönschrift auf echter Postkarte, vielleicht sogar mit dem Füllfederhalter?
Alte Postkarten aus der Vorkriegszeit sind besonders faszinierend, sowohl der Illustrationen als auch der Texte wegen. Ich habe das große Glück, eine mehrere hundert Postkarten umfassende Sammlung einscannen zu dürfen, einige davon hatte ich bereits hier und hierals Freebies hochgeladen.

Gestern stieß ich auf einen schönen Blog: “The Best Hearts Are Crunchy“, dessen Autorin alte Karten sammelt und immer Freitags den “Postcard Friendship Friday” ausruft. Beim Betrachten ihrer Postkartensammlung kann man einiges lernen, z.B. Wissenswertes über die Entstehung der Aprilscherze. Und dass man in Amerika offensichtlich einen umgedrehten Ananaskuchen isst. Kennt das jemand?

Bevor ich mich morgen in das bunte Treiben der Stempelmesse stürze, lade ich noch meine Vintage-Muttertagskarten hoch, sonst komme ich vor lauter “Neuigkeiten ausprobieren” nicht dazu. Meine Scans sind sehr groß, denn ich möchte sie auch in guter Qualität ausdrucken können. Hier erstmal die Voransicht in bildschirmfreundlicher Größe:

Einzeln bei box.net runterladen kannst du die Bilder, wenn du hier klickst:

Welche davon gefällt dir am besten? Ich finde den Knirps mit der Tröte herrlich!

Unter den Karten sind einige, deren Bilder ich erst mühevoll aufpolieren müsste. Eines davon hat eine herrliche Unterschrift:

Die Schrift ist kein Sütterlin, sondern deren Vorläuferin, die deutsche Kurrentschrift – weiß ich auch erst seit Tante Wikipedia. “Brüderchen lernt marschieren” steht unter der Illustration. Die Karte ist 1917 gelaufen, also mitten im ersten Weltkrieg – auf der Rückseite stand nur ein Gruß, nichts weiter. Ebenfalls spannend ist eine Osterkarte, deren Hinterseite folgendes offenbart:

Als Datum ist der 21.4.1916 angegeben, das ist nun genau 96 Jahre her (wow!). Der Ort heißt Ratteick und gehört heute als Ratajki zu Polen. Ein Vater schrieb an seine Lieben in Marwitz (in der Nähe von Oranienburg):

Ein fröhliches

Osterfest wünscht

euch allen euer

Vater, bin noch

gesund und munter

hoffentlich ihr doch

auch noch.

Ob der Vater wohl im ersten Weltkrieg gedient hat und von dort aus in die Heimat schrieb?

So nebenbei bemerkt: Ich finde es eine Unart, direkt auf diese alten Karten mit Bleistift Preise oder sonstige Infos zu schreiben – wofür gibt es Schutzhüllen?!

Glücklicherweise kann ich die alten deutschen Schreibschriften ganz gut lesen, so dass es immer wieder Kurioses, Emotionales oder Witziges zu entdecken gibt. Wie gesagt, meine Sammlung wächst :)

Nun bin ich neugierig: Was machst du mit den Kartenmotiven, wenn du sie heruntergeladen hast?

Vintage Oster-Grußkarten

Schon nächste Woche ist Ostern, höchste Zeit für ein paar neue Downloads! Diese Vintage-Ostergrüße habe ich vor kurzem gescannt und teilweise von leichten Schmutzspuren befreit. Hier kannst du schonmal die Motive angucken:

Die Downloads sind kostenlos, ohne Wasserzeichen und schön groß zum Ausdrucken – viel Spaß damit! Über Kommentare freue ich mich :)

Download @ box.net


Pinguine am Stiel

Oder soll ich sie lieber “Löffelpinguine” nennen? Egal, putzig sind sie so oder so. Neulich entdeckte ich im Großhandel einen Pack recycelbarer Holzlöffel, die mich förmlich anflehten, zweckentfremdet zu werden. Nun hatte ich mit meinen kleinen Schülern das Thema “Pinguine”, und da kam mir eine Idee …

Die Zutaten:

  • Holzlöffel in Anzahl der Kinder (vorsichtshalber ein paar mehr…)
  • schwarze Zeichentusche
  • weiße Lochverstärkerringe
  • weiße Tusche bzw. Acryl- oder Gouachefarbe
  • Filzreste in gelb und schwarz
  • Bastelleim oder Klebepunkte
  • Schere
  • feuchter Lappen zum Abwischen der Finger



Wichtig: Bereite einen Pinguin komplett vor, damit die Kinder ein Anschauungsobjekt haben. Die Löffel sollten vor Bastelbeginn gefärbt und durchgetrocknet sein.



Fülle die Tinte, falls nötig, in ein Gefäß mit weiter Öffnung um. Tauche einen Löffel bis über die Löffelschale in die Tinte. Lass’ ihn kurz abtropfen und lege ihn dann …


… zum Trocknen auf ein Stück Papier. Bereite so viele Löffel vor, wie nötig.


Im oberen Drittel bringst du nebeneinander zwei Lochverstärkerringe an, das sind die Augen.


Für den weißen Bauch der Pinguine habe ich ein Stück Schaumstoff auf die Größe einer Nivea-Dose zurechtgeschnitten und mit weißer Tusche getränkt. Du kannst auch einfach einen Küchenschwamm nehmen.
Drücke einen Finger in die Farbe und platziere ihn unter die aufgeklebten Augen. Bei Bedarf wiederholen, wenn der Bauch nicht weiß genug geworden ist.
Achtung: An dieser Stelle sollen die Kinder gleich ihre Finger am feuchten Lappen abwischen, sonst verteilt sich die weiße Farbe wie von Geisterhand überall ;)


Schneide aus dem gelben Filz ein kleines Dreieck, das du als Schnabel aufklebst, und aus dem schwarzen Filz eine Sichel, die du von hinten an den Löffel klebst. Die Füße kannst du weglassen, wenn es für die Kinder noch zu kompliziert ist.


So sieht der fertige Pinguin aus. Isser nicht goldig? Wieviel du für die Kinder vorbereitest, hängt von deren Alter ab. Für meine 3-5jährigen Knirpse habe ich die Schneidearbeiten vorher erledigt, da wir nicht sehr viel Zeit hatten.

Hier ein paar Bilder der stolzen Pinguindompteure (Gesichter zum Schutz der Kinder verschwommen):

Digi-Freebie: 3 Printable Vintage Bingo Cards

Weihnachten naht mit großen Schritten, und dieses Freebie passt in keine andere Jahreszeit. Also raus damit :)

Die Karten MERRY und X-MAS haben extra zwei verschiedene Zahlenvariationen, damit es nicht so arg nach Copy&Paste aussieht. Die Katzen-Bingokarte war eine spontane Idee, nachdem ich ein Bild meines Katers im Weihnachtsmannkostüm bearbeitet hatte:

Joschka fand das Kostüm nicht halb so putzig wie wir, und zum Glück kann man digital drauf los knipsen, was das Zeug hält, ohne teuren Film zu verschwenden *g*. Der Retro-Rahmen ist also nur Fassade.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, die Freebies: Hier kannst du sie schonmal sehen, weiter unten ist der Downloadlink. Ich habe die drei Karten auf eine DinA4-Seite gepackt, je einmal groß und einmal klein, alles im PDF-Format.

Bitte gib die Datei nicht weiter, sondern lieber den Link zu meiner Seite. Und ein kleiner Kommentar wäre nett, wenn du das Freebie herunterlädst. Danke!

Digi-Freebie: Musikalische Schneeflocken

Seit zwei Monaten spiele ich Weihnachtslieder rauf und runter, denn als Flötenlehrerin komme ich um diese “Pflicht” nicht herum. Ist ja auch süß, wenn die Kleinen ihre ersten Lieder unterm Weihnachtsbaum selber spielen können. Aus einer Probierlaune heraus habe ich aus musikalischen Symbolen ein paar Schneeflocken gebastelt, und die gefallen mir richtig gut! Also kriegt Ihr eine Glitzervariante davon als Freebies, sie sind mit und ohne Schatten als PNG-Dateien im Zip-Ordner enthalten.

Hier mal ein Beispiel-Layout (klick zum Vergrößern) mit verschieden groß skalierten Schneeflocken. Credits:
Schneeflocken sind von mir, das Papier ist von Michelle Coleman aus dem “Retro Christmas” Set, der Fotorahmen ist von Andrea Rascaglia, freedigitalscrapbooking.com, die Schrift heißt “Janda Swirlygirl” und ist von Kimberly Geswein.

Download (13,6MB)

Viel Spaß damit! Zeigt mir Eure Layouts ;)

Winterlicher Türkranz aus alten CDs

Rund hundertfünfzig alte CDs und DVDs fristeten ein einsames Dasein in meinem Bastelschrank, bis ich letzte Woche auf die Idee zu diesem Türkranz kam.
Das Ergebnis gefällt mir gut, und ich kann’s nur jedem zum Nachbasteln empfehlen. Geht schnell, ist einfach und sieht cool aus – passt an jede Bürotür und überall dort, wo die Bewohner Musik mögen.

Du brauchst:

  • 12 CDs
  • Weißes, mattes Lackspray
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Hübsches Band zum Aufhängen
  • Deko-Schneeflocken und/oder Ornamente
  • Abdeckfolie für Malerarbeiten ;)



Schritt 1: CDs arrangieren
Lege eine CD auf eine glatte fläche und gruppiere 6 CDs wie Blütenblätter darum. Die unbedruckte Seite sollte oben liegen.

Schritt 2: Zusammenkleben der äußeren CDs
Mit kleinen Streifen des Klebebandes verbindest du die äußeren CDs miteinander.


Schritt 3: Die zweite Lage
Entferne die Schutzfolie von den Klebestreifen. Darauf klebst du die zweite Lage der CDs genau mittig versetzt zur ersten auf. Die letzte CD ist dann die aus der Mitte.


Solche Ornamente habe ich für den nächsten Schritt benutzt. Du kannst alles nehmen, was eine schöne Form hat:

Schritt 4: Der spaßige Teil: Das Sprühen!
Breite reichlich Folie über deiner Abdeckfläche aus, der Sprühnebel ist fies ;)
Lege den Kranz in die Mitte und platziere die Ornamente oder Aufkleber (Klebeseite nach oben, Folie drauflassen). Wenn dir die Anordnung gefällt, sprühe eine gleichmäßige Schicht matten weißen Lack darüber. Das wiederholst du, bis der Kranz gleichmäßig mattweiß ist.

Schritt 5: Trocknen lassen …
… sei geduldig! Die Farbe muss komplett durchgetrocknet sein, bevor du die Deko vorsichtig entfernst. Deren Silhouetten funkeln nun herrlich im Kontrast zur mattweißen Farbe. Dreh die Dekoteile richtig herum und befestige sie auf dem Kranz.

Schritt 6: Aufhängen und daran erfreuen!
Ich habe nicht mehr die Ornamente benutzt, weil mir die zu filigran waren, sondern nur die größeren, verspiegelten Schneeflocken. Außerdem fand ich noch ein paar niedliche Filzsterne in meinem Bastelfundus, die gut passten (siehe großes Bild). Ziehe ein schönes Band durch eine der CDs und hänge den Kranz an deine Tür.
Viel Spaß!

Minikleine Schneekugel

Mit mir ist mal wieder der Experimentiergaul durchgegangen. Dabei kam eine winzigkleine Schnee”kugel” heraus (den Begriff “Schneeflasche” gibt’s ja nicht). Innen steht ein klitzekleiner Schneemann neben einem winzigen Tannenbaum, und wenn ich das Fläschchen schüttle, schneit’s.

ca. 2cm hoch

Nun ein Quiz für euch: Woraus besteht wohl der Tannenbaum? Unter allen Kommentaren verlose ich per Zufallsgenerator eine ACEO'Artist Cards Editions and Originals' ~ eine original von mir gezeichnete Sammlerkarte. Ich lasse euch ein bisschen raten, die Auflösung kommt heute in einer Woche ;)

Essbare Gruselaugen

Diese Anleitung ist zwei Jahre alt, aber bald ist schließlich wieder Halloween. Idealer Zeitpunkt, diese Anleitung neu zu veröffentlichen: Im Herbst 2009 veranstaltete die Stadtbücherei Wernau und ihre Lesepaten, u.a. mein Mann und ich, eine “literarische Nachtwanderung” mit Kindern zwischen 8 und 12 Jahren, bei der wir Gruselgeschichten vorgelesen haben. In einer Hütte im Wald, die mit Geistern und Spinnen geschmückt war, saßen wir bei Feuerschein auf Holzbänken und gruselten uns mächtig. Damit die Kinder nebenher etwas naschen konnten, brachte ich selbstgebackene Totenkopfkekse mit. Und für die ganz Mutigen gab es essbare Gruselaugen dazu. Wie man die macht, habe ich dokumentiert (Bild ist anklickbar, Erklärungen siehe unten).

Man braucht:

  • eine Tüte “Nimm 2 soft”
  • Zitronensaft
  • Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe
  • Zahnstocher
  • 1 Stück Styropor

Los geht’s:
Aus dem Puderzucker mischt man mit ein wenig Zitronensaft einen Zuckerguss. Nicht zu flüssig, er soll ja an den Bonbons haften.
Aus der Tüte sucht man sich die roten und orangefarbenen Bonbons raus. Die anderen darf man gleich essen ;) . In die Bonbons piekst man einen Zahnstocher und wendet sie dann im Zuckerguss.
Mehrmals in den Zuckerguss “hineinstipsen” und dabei immer weiter nach oben ziehen, so dass der Zuckerguss sich gleichmäßig verteilt.
Zum Trocknen einfach die Zahnstocher in ein Stück Styropor pieksen.

Wenn die Augen getrocknet sind, mit der Fingerspitze einen Klecks Lebensmittelfarbe möglichst rund oben drauf setzen.
Leicht antrocknen lassen. Dann mit roter Lebensmittelfarbe einen Punkt in die Mitte der Iris setzen (sieht in der grünen Farbe dann schwarz aus), mit Zahnstochern oder Pinseln kleine Äderchen an die Augen malen.

Nach dem Trocknen kann man die Zahnstocher entfernen und die Augen in einer transparenten Dose verstauen. Wenn man die dann im Dunkeln mit der Taschenlampe anleuchtet, sieht es waaaahnsinnig gruselig aus.


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