Das Gerät ist aus Kunststoff und macht einen recht stabilen und gut verarbeiteten Eindruck. Ich hab’s in knallrot, weil das farblich gut in unsere Küche passt. Unten dran befinden sich Saugfüßchen für einen besseren Stand, doch das bringt nur bei völlig glatter Arbeitsfläche einen Vorteil. Wie das Gerät funktioniert, kann man ja in diversen Werbefilmchen sehen – einfach Obst in den Becher füllen, evtl. Saft dazu, von unten ans Gerät schrauben und nach oben drehen. Dann macht’s ordentlich “SCHRRRRRRRRRRRR”, und kurze Zeit später kann man den Becher bei gleichzeitigem Druck auf den seitlichen Knopf wieder herunterklappen. Becher ein Stück nach rechts drehen und abnehmen, fertig ist der Smoothie. So weit die Theorie. In der Praxis passiert folgendes: Weil Anke den Becher nicht 100%ig fest dreht, haut’s den Inhalt (gesunde Orangenstücke vermischt mit etwas Kirschsaft) beim nach-oben-drehen über die Motoreinheit und in dezentem Muster über die Arbeitsfläche. Vor lauter Schreck vergisst Anke, den seitlichen Knopf zu drücken, und weil der Smoothie Maker nicht stabil steht (unsere Arbeitsfläche ist nicht ganz glatt), kippt sie sich das Gerät entgegen. Dann drückt Anke endlich den Knopf und kann den Becher runterklappen, dessen Inhalt sich nun gleichmäßig über Hände, Gerät und Küchenboden verteilt hat. Das Abschrauben des Bechers gestaltet sich schwierig, da alles glitschig ist und – dank unsachgemäßer Bedienung – der Becher sich verkantet hat. Also erstmal alles abwischen, den Becher mit viel Kraft abdrehen, nachwischen, Becher spülen, sich dämlich vorkommen und einen Neuversuch starten. Diesmal nur mit Wasser im Becher.
Mein Rat: Wirklich erst einen Becher mit etwas Wasser füllen und von unten ganz gerade ins Gewinde drehen. Die Markierungen an Becher und Gerät sind eigentlich idiotensicher, und der Becher muss ordentlich fest gedreht werden. Man hat bald den Dreh raus ;)
Wenn die Technik klar ist und man sich nicht mehr so blöd wie beim ersten Mal anstellt, ist der Smoothie Maker ein klasse Gerät. Es geht tatsächlich sehr schnell, und die Reinigung ist einfach. Wie in der Werbung: Becher mit klarem Wasser füllen, einsetzen, kurz mixen lassen. Das dann noch ein zweites Mal, und die Mix-Einheit ist sauber. Mit einem Handtuch abtupfen, fertig. Bei arg faserigen Früchten kann gelegentlich noch Fruchtfleisch an den Knicken des Metallquirls hängen, das kriegt man dann leicht mit einem Zahnstocher raus. Und die Gummidichtung sollte alle paar Mal mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.
Noch ein Tipp: Immer mit trockenen Händen arbeiten, denn den Becher kriegt man sonst kaum fest zu greifen.
Rezepte gefällig? Also ich habe einen Favoriten kreiert:
Eine reife Banane in Stücke brechen, in den Becher geben und mit Milch auffüllen. 3 TL Kakaopulver dazu, mixen – mmmh!
Oder zwei Pfirsiche kleinschnippeln und mit Kirschsaft auffüllen, gerne auch etwas Vanillezucker dazu. Mjam! Ein Reinfall war dagegen das Beimischen von Dosenmandarinen. Das Resultat schmeckte so grauslich, dass es sofort in den Lokus gewandert ist.
Wunderbarer Fruchtjoghurt: Naturjoghurt mit ein paar Esslöffeln tiefgekühlten oder frischen Himbeeren pürieren, das ist ein klasse Erfrischungssnack!
Hast Du auch so ein Gerät? Wenn ja, gibt’s ein Rezept, das ich uuunbedingt nachmachen muss?
*TV-Versand ist mit Vorsicht zu genießen, da erstens die Versandkosten oft exorbitant groß sind, manchmal eine “Bearbeitungsgebühr” aufgeschlagen wird, die Rückerstattung bei Defekten erst nach Androhung gerichtlicher Maßnahmen erfolgt usw.






Hi, ich heiße Anke und wurschtle schon wieder an meinem Seitendesign herum. Auf anke-art.de findest du meine Fonts, einige Freebies, Bastelanleitungen, meine Fotos und vieles mehr. 











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